
Als Untergewicht wird ein Körpergewicht bei einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18,5 bezeichnet. Vor allem in den Entwicklungsländern leiden viele Menschen darunter, da nicht genug Nahrungsmittel vorhanden sind oder die finanziellen Mittel fehlen, um Nahrungsmittel zu kaufen.
Auch Magersucht (Anorexia nervosa), chronische Krankheiten (z. B. entzündliche Darmerkrankungen) und häufig eine Schilddrüsenüberfunktion können zu Untergewicht führen.
Wichtig jedoch ist, dass Untergewicht nicht gleich Unterernährung bedeutet. Untergewicht kann auch ganz einfach Veranlagung sein. Solange dabei eine ausreichende, normale Ernährung besteht und keine Mangelerscheinungen an Vitaminen etc. auftreten, ist auch das, was laut BMI Untergewicht ist, für die betreffende Person normal und muss nicht zwangsläufig mit unten genannten Symptomen einhergehen.
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vom 14.05.2012