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Taijiquan



Das Taijiquan (chinesisch 太極拳 / 太极拳 Tàijí Quán, IPA (hochchinesisch) [tʰaid̥ʑ̥itɕʰyɛn], W.-G. T’ai Chi Ch’üan), auch Tai-Chi Chuan (abgekürzt Tai-Chi) oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt. In der Volksrepublik China werden einzelne Bewegungsabläufe (Formen) aus dem Taijiquan als Volkssport praktiziert.

 

Taijiquan zählt zu den inneren Kampfkünsten (chinesisch 內家拳 Nèijiāquán, kurz neijia) und enthält Formen für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf. Vor allem im Zuge der kommunistischen Machtübernahme 1949 und der Kulturrevolution 1969 wurden die traditionellen Kampfkünste systematisch entschärft und verfremdet (Siehe auch: Wushu). Daher wird Taijiquan heutzutage teilweise als ein System für Bewegungslehre oder eine Art asiatischer Gymnastik betrachtet, die der Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung dient (Siehe dazu: Qigong). Aufgrund dieser neuen Betrachtungsweise und des Mangels an traditionellen Meistern tritt auch heute noch der Kampfkunstaspekt meist zurück und verschwindet bisweilen ganz.

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Taijiquan aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

und steht unter der GNU – Lizenz für frei Dokumentation.

In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
vom 15.05.2012




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Querverweise:

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Meditation



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