
Die psychische und physische Bewältigung oder Nicht-Bewältigung von Stress wird als Stressreaktion bezeichnet.
Stress ist eine komplexe Reaktion des Körpers, die durch Stressoren ausgelöst wird. Ziel der Stress-Reaktion ist es, Energie für eine der Situation angemessene Reaktion (Flucht, Verteidigung oder Angriff) bereit zu stellen, die Aufmerksamkeit auf die Situation zu fokussieren und alle energieverbrauchenden, in der Situation nicht benötigten Prozesse, zu drosseln oder zu unterdrücken.
Das Drei-Phasen-Modell
Die Stressreaktion wird nach Hans Selye, dem "Vater der Stressforschung", in drei Phasen unterteilt:
- Die erste Phase heißt Schockphase und folgt auf die akute Einwirkung des Stressors.
- Diese Phase wird abgelöst durch die Widerstandsphase. Hierbei folgt eine rasche Ausschüttung des Hormons Adrenalin. Zudem werden andere stressabhängige Hormone, wie Cortisol und Wachstumshormone, freigesetzt. Sie bewirken eine Stabilisierung der stressinduzierten Stoffwechselvorgänge, insbesondere bei chronischem Stress.
- Wirken die Stressoren unvermindert stark ein, kommt es irgendwann zur Erschöpfungsphase, die im schlimmsten Fall mit Zusammenbruch des Organismus und Tod enden kann.
erstellt am 02.03.2006
Quelle: www.wikipedia.de