
Die Koronare Herzkrankheit ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien). Sie wird durch Arteriosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung) verursacht.
Hierbei bedingen Ablagerungen in den Gefäßwänden eine Versteifung der Gefäße und vor allem eine zunehmende Verminderung des Gefäßquerschnitts. Folge ist eine Beeinträchtigung der Durchblutung und damit eine verminderte Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot, das als Koronarinsuffizienz oder Ischämie bezeichnet wird.
Das Leitsymptom der KHK ist die Angina pectoris (Brustenge). Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Begleiterscheinungen, wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz, sowie akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod.
Die KHK ist in eine chronische Erkrankung, die im Verlauf von Jahren bis Jahrzehnten fortschreitet. Eine Heilung ist nicht möglich, jedoch kann eine Verschlechterung durch Behandlung der Risikofaktoren häufig eingedämmt werden. Des Weiteren kann die koronare Herzkrankheit medikamentös, durch therapeutische Eingriffe mittels Herzkatheter und operativ behandelt werden. Die KHK ist mit ihren akuten Manifestationen die häufigste Todesursache in den Industrienationen
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vom 17.04.2012