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HIV-Infektion



Das Humane Immundefizienz-Virus (englisch human immunodeficiency virus), zumeist abgekürzt als HIV oder auch bezeichnet als Menschliches Immunschwäche-Virus oder Menschliches Immundefekt-Virus, ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationszeit zu AIDS (engl. acquired immunodeficiency syndrome ‚erworbenes Immundefizienzsyndrom‘), einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit.

 

Die Verbreitung von HIV hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer Pandemie entwickelt, die nach Schätzungen der Organisation UNAIDS bisher etwa 25 Millionen Leben gefordert hat. Etwa 33,4 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Virus infiziert, wobei die Verteilung auf beide Geschlechter in etwa gleich ist. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt seit 1996 stetig und lag 2008 bei 2,7 Millionen Menschen. In Deutschland leben etwa 73.000 Menschen mit HIV, davon 80,5 Prozent Männer und 200 Kinder. Im Jahr 2011 kam es nach ersten Schätzungen des Robert-Koch-Institutes zu 2700 neuen HIV-Infektionen. Seit Beginn der Epidemie sind in Deutschland etwa 27.000 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion verstorben. In Österreich infizierten sich 2005 insgesamt 453 Menschen mit HIV. In der Schweiz leben etwa 20.000 HIV-Infizierte und etwa 2700 AIDS-Kranke.

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel HIV-Infektion aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

und steht unter der GNU – Lizenz für frei Dokumentation.

In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
vom 02.01.2012




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Querverweise:

AIDS



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