Endokrinologie
Die Endokrinologie (v. griech. ἔνδον endon „innen“, und κρίνειν krinein „entscheiden, abscheiden“ und -logie) ist die „Lehre von den Hormonen“.
Endokrin heißen Hormondrüsen, die ihr Produkt nach innen, direkt ins Blut abgeben und im Gegensatz zu exokrinen Drüsen (z. B. Speichel-, Talgdrüsen) keinen Ausführungsgang haben.
Die medizinische Endokrinologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, siehe auch Endokrine Chirurgie.
Die Endokrinologie beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Krankheiten, sog. Endokrinopathien:
- Panhypopituitarismus
- Schilddrüsenerkrankungen
- Diabetes mellitus = Zuckerkrankheit
- Diabetes insipidus = Wasserruhr
- Conn-Syndrom = Überproduktion an Aldosteron
- Cushing-Syndrom = Überproduktion an Cortisol
- Morbus Addison = Mangel an Nebennierenrindenhormonen
- Adrenogenitales Syndrom = Vermännlichung der primären Geschlechtsmerkmale bei Frauen
- Akromegalie (übermäßig große (End-)Gliedmaßen) und Riesenwuchs
- Kleinwuchs (auf Grund von Wachstumshormonmangel)
- Unterzuckerung z. B. bei Insulinom
- Nebenschilddrüsenerkrankungen
- Phäochromozytom
- Karzinoid (bösartiger Tumor)
- Überschuss oder Mangel an Sexualhormonen (zum Beispiel Testosteronmangel, Verweiblichung, Hirsutismus, Virilismus, Transsexualismus)
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Vom 30.03.2012
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