
Als Autosomen werden in der Genetik jene Chromosomen bezeichnet, die nicht zu den Geschlechtschromosomen (Gonosomen) gehören.
Menschen haben normalerweise 46 Chromosomen in 23 Paaren. Die Chromosomenpaare 1 bis 22 sind Autosomen, beim 23. Chromosomenpaar handelt es sich um die Geschlechtschromosomen (XY beim Mann und XX bei der Frau).
Der Begriff wurde 1906 von Thomas H. Montgomery Jr. geprägt.
Als autosomal – entweder autosomal dominant, autosomal intermediär oder autosomal rezessiv – werden Erbgänge bezeichnet, bei denen das betroffene Gen auf einem Autosom liegt.
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vom 12.03.2012