
Mit Antisepsis (griech. wörtlich ‚gegen Fäulnis‘) bezeichnet man alle Maßnahmen zur Verminderung von infektiösen Keimen und damit zur Verhinderung einer Infektion. Antiseptische Maßnahmen sind die Desinfektion von Oberflächen, Materialien und Gegenständen mit Bioziden. Auch die Desinfektion von Wunden dient diesem Ziel.
Abzugrenzen ist der Begriff von der Asepsis, die auf eine vollkommende Keimfreiheit abzielt. Diese ist auf Körperoberflächen jedoch nie zu erreichen, da die Haut oder Schleimhaut nicht sterilisiert werden kann, ohne ihre biogenetischen Eigenschaften zu zerstören.
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vom 14.03.2012