
Im Rahmen der Anamnese (von altgriechisch ἀνάμνησις, anámnēsis, „Erinnerung“) wird die Leidensgeschichte eines Patienten in Erfahrung gebracht. Die biographische Anamnese umfasst darüber hinaus die gesamte Lebensgeschichte des Patienten. Eine sorgfältige Anamneseerhebung schließt biologische, psychische und soziale Fragen ein. Die Informationen, die dabei gewonnen werden, erlauben oftmals Rückschlüsse auf Risikofaktoren und kausale Zusammenhänge. Häufig ist allein durch eine sorgfältige Anamnese eine Diagnose möglich, die Voraussetzung einer sachgerechten Therapie ist. Die Anamnese wird im Regelfall vor der medizinischen Untersuchung erhoben oder ist Teil der Untersuchung, beispielsweise zur Erstellung eines psychopathologischen Befundes.
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vom 04.07.2011