
Der Aderlass (Blutentnahme, medizinisch auch Phlebotomie) ist ein seit in der Antike bis ins 19. Jahrhundert bekanntes und verbreitet angewandtes Heilverfahren. Beim Aderlass wird dem Patienten eine teilweise nicht unerhebliche Menge Blut entnommen. Heute wird dem Aderlass nur noch bei wenigen Krankheitsbildern eine positive Wirkung zugeschrieben, so dass er weitgehend aus dem medizinischen Alltag verschwunden ist.
Die verbreitete Entnahme geringer Blutmengen zu Untersuchungszwecken wird nur umgangssprachlich als Aderlass bezeichnet.
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vom 25.06.2009